Mercy Ships – Schiffe, die Hoffnung und Heilung bringen

Nov 17, 2021 | Pressebericht (Archiv)

Mercy Ships – Schiffe,  die Hoffnung und Heilung bringen. Barmherzigkeit aktiv leben und fremden Menschen in Not helfen. Die humanitäre, christliche Organisation Mercy Ships gibt es seit 1978. Diese schwimmenden Krankenhäuser laufen die ärmsten Länder der Erde an, um vor Ort zu helfen. Eingeladen vom LandFrauenverein Mandelsloh berichteten  Christine Heckler und Christa Mertens  von ihren […]

Mercy Ships – Schiffe,  die Hoffnung und Heilung bringen.
Barmherzigkeit aktiv leben und fremden Menschen in Not helfen.

Die humanitäre, christliche Organisation Mercy Ships gibt es seit 1978. Diese schwimmenden Krankenhäuser laufen die ärmsten Länder der Erde an, um vor Ort zu helfen. Eingeladen vom LandFrauenverein Mandelsloh berichteten  Christine Heckler und Christa Mertens  von ihren Erlebnissen und Erfahrungen auf dem Hospitalschiff „Africa Mercy“. Heckler  arbeitet als OP-Schwester und Mertens ist im hauswirtschaftlichen Bereich tätig.
Lebhaft und sehr engagiert erzählen die beiden Schaumburgerinnen, untermauert von eindrucksvollen Fotos vom Schiffsalltag, der viel Flexibilität erfordert. Immer wieder ist auf den Fotos auch die Freude der vielen anderen ehrenamtlichen Mitarbeiter zu sehen, die den notleidenden Menschen helfen. Diese hochmotivierten Menschen arbeiten für Wochen oder Monate ohne Bezahlung, im Gegenteil, sie zahlen noch dafür Gutes zu tun. Flug und  Verpflegung zahlt jeder selbst.

Die Organisation schickt auf Anfrage von Regierungen Krankenhausschiffe in Länder, in denen akute Not herrscht. 10 Monate lang liegen sie dort unter manchmal schwierigen Sicherheitsvorkehrungen vor Anker und 2 Monate im Trockendock, um für den nächsten Einsatz überholt zu werden.

Auf dem Schiff Africa Mercy wird in mehreren Operationssälen gearbeitet. Es werden Augen operiert,  riesige, jahrelang  wuchernde Tumore entfernt, Lippen-Kiefern-Gaumenspalten geschlossen. Viele Brandverletzungen, insbesondere von Kindern werden behandelt. Frauen werden gynäkologisch versorgt. Auch Zahnärzte und Gesichtschirurgen sind mit an Bord, um das für uns fast unvorstellbare Leiden zu mindern.
Die internationale Hilfsorganisation Mercy Ships wird ausschließlich durch Spenden finanziert.
Mertens und Heckler sind 2010 zusammen auf dem Schiff gewesen, Heckler ja mehrmals. Nun sind sie unterwegs um diese Einsätze bekannt zu machen und um Spenden zu sammeln.
Heckler und Mertens möchten Menschen motovieren sich für solch einen Auslandseinsatz bei der Organisation Mercy Ships mit Sitz in Landsberg am Lech zu bewerben. Ärzte, Krankenschwestern, Pfleger, Küchenpersonal und viele andere mehr werden benötigt, um solch ein Krankenhausschiff am Laufen zu halten.

Nach vielen Fragen und tief beeindruckt vom ehrenamtlichen Engagement der Damen ging der Abend zu Ende.  Und zum Schluss überreichten die Mandelsloher LandFrauen eine Spende in Höhe von 720,00 €, dieses Geld stammt aus zwei Tellersammlungen, einer großzügigen Einzelspende und dem Erlös von der Erntedankdekoration.

 

 

 

 

 

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